Die ab Version 2.1 vorhandenen drehbaren Dynamiks haben viele der Eigenschaften der normalen Dynamiks noch nicht. Außerdem sind sie deutlich rechenzeitintensiver. Daher haben wir dieses Element geschaffen, um die beiden Typen ineinander umzuwandeln, je nachdem, welche Eigenschaften der Dynamiks gerade benötigt werden. Der Konverter kann außerdem das Verhalten der Dynamiks ändern.
Drehbare in normale Dynamiks wandeln
Auf der Editiermaske können Sie die Konvertierungsrichtung einstellen. Es werden alle Dynamiks konvertiert, die die linke untere Ecke des Konverters enthalten. Wenn ein nicht rechtwinklig stehendes drehbares Dynamik konvertiert werden soll, wird das normale Dynamik erzeugt, das mit der geringsten Drehung zu erhalten ist. Um ein widernatürliches Springen von sehr schräg stehenden drehbaren Dynamiks zu vermeiden, können Sie auf der Editiermaske einen maximalen Winkel eingeben. Steht das Dynamik schräger als dieser Winkel, wird es nicht konvertiert.
Normale in drehbare wandeln
Wenn Sie normale in drehbare Dynamiks konvertieren, können Sie wie bei der Erzeugung durch einen Generator angeben, ob die Flächen und/oder Kantenpunkte des drehbaren Dynamiks ebenfalls berücksichtigt werden sollen, oder ob nur Drehungen in der XY-Ebene möglich sein sollen.
Ausrichten
In der Wirklichkeit werden rutschende, gedrehte Dynamiks (z.B. auf einem Bogenförderband) durch Führungen nach der Drehung wieder rechtwinklig zur Förderrichtung ausgerichtet. Die Nachbildung solcher Führungen ist sehr aufwendig, sowohl was den Rechenaufwand betrifft, als auch was den Aufwand zur Erstellung der Simulation betrifft. Da der Dynamik-Konverter bereits die Fähigkeit hat, schräg stehende Dynamiks in rechtwinklig stehende zu verwandeln, kann man ihn auch dazu verwenden, etwas schräg stehende drehbare Dynamiks nur rechtwinklig auszurichten. Das Beispiel “Drehungen” demonstriert diese Verwendung.
Eigenschaften ändern
Diese Optionen sind ursprünglich zur Geschwindigkeitssteigerungen bei Anlagen mit sehr vielen Dynamiks geschaffen worden. Wenn Sie z.B. 500 Dynamiks auf einer Kühlstrecke laufen haben, mit denen dort aber nichts passiert, außer, dass sie gefördert werden, dann ist es eine Vergeudung von Rechenzeit, in jedem Simulationsschritt zu prüfen, ob sie von den in der Anlage vorhandenen Lichtschranken bedeckt werden. Ähnliches gilt für die Haken, die prüfen müssen, ob sie mit einem dieser Dynamiks überlappen. Auch das Zeichnen so vieler Elemente benötigt viel Zeit, insbesondere in der 3D-Ansicht. Ganz besonders viel Rechenzeit wird für die Kollisionsüberwachung der Dynamiks untereinander benötigt, denn jedes der Dynamiks muss überprüfen, ob es nicht mit irgendeinem anderen kollidiert. Wenn Sie viele Dynamiks haben, können Sie mittels des Dyn-Konverters folgende Eigenschaften ab- und mit einem weiteren Dyn-Konverter wieder einschalten:
Sichtbarkeit: Wenn ein Dynamik unsichtbar gemacht worden ist, wird es in keinem Fenster mehr angezeigt. Falls Sie den Überblick verloren haben, wieviele von den jetzt unsichtbaren Dynamiks noch in der Anlage sind, können Sie sie mit Anlage|Dynamiks|Alle Sichtbar machen wieder anzeigen. Diese Operation kann aber nicht rückgängig gemacht werden.
Kollisionsüberwachung: Mit der Option “Inaktiv machen” schalten Sie die Fähigkeit der Dynamiks ab, andere zu schieben oder auf ihnen zu stehen.
Haken deaktivieren: Wenn diese Option angewählt ist, kann das Dynamik nicht mehr von Haken und Automatikhaken gegriffen werden.
Sensoren deaktivieren: Hierdurch wird das Dynamik für Lichtschranken, Ultraschall-Abstandsmesser und Barcode-Leser unsichtbar.
Siehe auch:
Markieren von drehbaren Elementen
Statische Elemente der Simulation
Registerkarte: Sonstiges